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Meet the Host

„If you’re absolutely determinded to make a lawyer of yourself, the thing is more than half done already.“ (Abraham Lincoln)

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Katharina E. Gangnus

Legal Recruitment Expert & Lawyer

Ich bin Katharina Emilie Gangnus, geboren 1985 – Rechtsanwältin, juristische Personalberaterin und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.

Nach dem Abitur habe ich an der Bucerius Law School in Hamburg Jura studiert und bereits hier Berührungspunkte zu Kanzleien, Unternehmen und spannenden Persönlichkeiten im deutschen Rechtsmarkt gehabt. Einblicke in das, was nach der juristischen Ausbildung auf mich wartete, fand ich schon zum damaligen Zeitpunkt spannend und hatte gleichzeitig noch keinen konkreten Plan, wo es mich denn einmal hin verschlagen sollte.

Meine Praktika machte ich in einer der Magic Circle Kanzleien – und später auch meine Anwaltsstation im Referendariat. Und so langsam stellte sich das Gefühl ein, „that’s not for me.“

Aber gehen wir nochmal einen Schritt zurück: Nach dem Ersten Staatsexamen machte ich erstmal eine Pause von der klassischen Juristerei, bewarb mich für das ein oder andere Management Traineeship (nur um festzustellen, dass an diesem Punkt die Betriebswirte mir um Längen voraus waren, was das für ein solches Traineeship nötige Wissen angeht) und war ein Jahr lang wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag in Berlin. In diesem Jahr habe ich so unglaublich viele spannende und einzigartige Erfahrungen machen dürfen, menschlich wie beruflich, dass mich diese Zeit noch bis heute prägt. Es kam der konkrete Wunsch auf, an diesem pulsierenden Ort zu bleiben, an dem die Geschicke unseres Landes gelenkt werden und meine juristische Ausbildung im klassischen Sinne nicht fortzusetzen.

Aber Juristen sind ja auch eines: Konservativ. Und die konservative Stimme in mir redete mir eindringlich ins Gewissen, das Referendariat und das Zweite Staatsexamen zu absolvieren, um von da aus vielleicht noch mehr Möglichkeiten zu haben. Insbesondere als Frau. Oder wie meine Mutter sagte: „Dann kannst Du Dir immer, wenn alle Stricke reißen, noch ein schönes Schild an die Tür nageln.“ Gesagt, getan. Und ehrlich gesagt war das rückblickend die beste Entscheidung. Denn erstens machte mir das Referendariat viel Spaß und ich hatte auf einmal auch endlich das Gefühl, Jura so richtig zu begreifen. Die in kurzen Abständen wechselnden Einblicke in die Vielfältigkeit der Juristerei und das damit verbundene Umdenken, der stetige Perspektivenwechsel, das mochte ich. Nach dem Zweiten Staatsexamen verschlug es mich dann von der ehrlich gesagt schönsten Stadt der Welt an der Elbe an den Main. Aber so richtig klar war mir immer noch nicht, wohin die Reise für mich beruflich gehen sollte. Also setze ich an meinen im Laufe der letzten Jahre erworbenen Kenntnissen im Banking Bereich an und arbeitete zunächst für eine Frankfurter Privatbank als Syndikusanwältin. Auch hier gilt: Rückblickend war dieser Einstieg in einer „klassischen Position“ wichtig für das, was kommen sollte. Und es kam wenige Monate später eine Stellenanzeige in einer juristischen Zeitschrift auf meinen Tisch, in der juristische Personalberater für eine der führenden Agenturen im deutschen Markt gesucht wurden. Ich hatte mich mit diesem Berufsfeld bis dato überhaupt nicht beschäftigt, aber ich konnte quasi hinter jeden in dieser Anzeige aufgelisteten Punkt einen Haken machen. Nach dem ersten Bewerbungsgespräch, in dem ich herausfand, dass ich ungeahntes und für den Job erforderliches Vertriebstalent besitze, war mir klar, dass ich angekommen war.

Seit 1. Januar 2015 mache ich nun also den Job, den ich liebe. Und am meisten liebe ich daran den Austausch mit meinem Netzwerk, denn er bereichert mich jeden Tag. Ich muss auch selbst über den Tellerrand hinaus gucken, um eine adäquate Beratungsleistung zu erbringen. Denn wenn ich eines nicht bin, dann ein Headhunter. Ich mag das Wort nicht. Es suggeriert, Köpfe und Lebensläufe von A nach B zu schieben. Darum geht es – mir zumindest – aber nicht. Ich bin davon überzeugt, dass ein Personalberater seinen Job dann gut macht, wenn er in der Lage ist, allen Parteien richtig zuzuhören, verbindlich ist und auch ein Nein akzeptiert. Erfolgreiche Besetzungen sind manchmal auch ein bisschen wie Beziehungen, denn schließlich geht es darum, das zusammenzubringen, was wirklich zusammenpasst. Und das ist nicht immer einfach. Aber erstens mag ich Herausforderungen und zweitens bestätigt mich das Feedback meines Netzwerks nun aber seit 5 Jahren darin, dass ich mit dem Beruf der Personalberaterin für mich die Profession gefunden habe, in der ich neben meiner juristischen Ausbildung und meinem deutschlandweiten Netzwerk auch die Talente einbringen kann, die mich persönlich ausmachen.

Leider hat Covid19 diesen Job erheblich schwieriger gemacht. Daher möchte ich, unabhängig von meinem Job, mit „LWYRD! Der Podcast zum deutschen Rechtsmarkt“ eine private Plattform schaffen, JETZT im Austausch zu bleiben und spannende Kollegen vorzustellen, die mir auf meinem Weg begegnet sind – und hoffentlich noch (persönlich) begegnen werden. Gleichzeitig werde ich Ihnen den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben, sollten Sie sich einmal beruflich verändern wollen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auf diesem Weg begleiten. Hören Sie rein. Sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

Stay LWYRD!

Ihre

Katharina E. Gangnus

@LWYRD!

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