Was bedeutet das?
„Transactional“ bezeichnet im Kanzleijargon die beratende, gestaltende Seite der Anwaltstätigkeit – also alle Mandate, bei denen es um die Strukturierung, Verhandlung und Umsetzung von Transaktionen geht, anstatt um die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen vor Gericht oder Schiedsgericht.
In der Praxis
Zum transaktionalen Bereich zählen klassischerweise M&A und Private Equity, Kapitalmarkttransaktionen, Finanzierungen und Restrukturierungen, Immobilientransaktionen sowie steuerliche und gesellschaftsrechtliche Gestaltungsberatung. Anwälte in diesem Bereich arbeiten in deal-getriebenen Teams, deren Arbeitsintensität stark vom Transaktionsvolumen abhängt.
Unterschied zu ähnlichen Begriffen
Die Entscheidung zwischen einem transaktionalen und einem streitigen Schwerpunkt – also zwischen Transactional und Contentious – ist eine der grundlegendsten Weichenstellungen in der juristischen Karriere. Beide Bereiche erfordern unterschiedliche Stärken und führen langfristig zu sehr unterschiedlichen Karriere- und Mandantenprofilen.
