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Business Development

Business Development – in Kanzleien oft kurz „BD“ genannt – bezeichnet alle Aktivitäten, die darauf abzielen, neue Mandate zu gewinnen, bestehende Mandantenbeziehungen auszubauen und die Marktposition der Kanzlei zu stärken. Es umfasst ein breites Spektrum: von der Pflege des eigenen Netzwerks über die Teilnahme an Konferenzen und die Veröffentlichung von Fachartikeln bis hin zu gezielten Pitches und Angeboten für potenzielle Mandanten.

Relevanz für Kandidaten

In großen Kanzleien gibt es eigene BD-Abteilungen, die Partner und Associates bei der Mandatsgewinnung unterstützen. Dennoch wird erwartet, dass Anwälte ab einem bestimmten Karrierelevel – spätestens als Senior Associate – aktiv eigene Netzwerke aufbauen und zur Mandatspipeline beitragen. Die Fähigkeit, Mandate nicht nur zu bearbeiten, sondern auch zu generieren, ist in den meisten Kanzleien eine zentrale Voraussetzung für die Partnerschaft.

Business Development ist eng verknüpft mit dem Begriff des „Rainmakers“ – also des Anwalts, der überdurchschnittlich viele und wertvolle Mandantenbeziehungen mitbringt oder aufbaut und damit maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Kanzlei beiträgt.

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