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Magic Circle

Was bedeutet das?

„Magic Circle“ bezeichnet die fünf führenden britischen Großkanzleien: Allen & Overy, Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer, Linklaters und Slaughter and May. Der Begriff hat sich als informelle, aber allgemein anerkannte Bezeichnung für diese Gruppe etabliert, die traditionell als Spitze des britischen und internationalen Kanzleimarkts gilt.

In der Praxis

Die Magic-Circle-Kanzleien zeichnen sich durch ihre globale Präsenz, ihre Mandate für die größten internationalen Konzerne und Finanzinstitute sowie durch ihre historisch starke Marktposition in London aus. In Deutschland sind mehrere Magic-Circle-Kanzleien mit eigenen Büros vertreten und zählen zu den gefragtesten Arbeitgebern für Juristen mit internationalem Anspruch.

Relevanz für Kandidaten

Mit dem Aufstieg der amerikanischen Großkanzleien – insbesondere von Kirkland & Ellis und Latham & Watkins – ist die Dominanz des Magic Circle in den vergangenen Jahren unter Druck geraten, insbesondere was Vergütung und Attraktivität für Spitzenkandidaten betrifft. Der Begriff bleibt dennoch ein fester Bestandteil des juristischen Vokabulars und ein wichtiger Referenzpunkt für die Positionierung im internationalen Kanzleimarkt.

 

Verwendete Quellen

  • The Lawyer (www.thelawyer.com) – jährliche Rankings und Marktanalysen zum Magic Circle und zur Entwicklung des internationalen Kanzleimarkts.
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