Was bedeutet das?
Der „Profit per Equity Partner“ – kurz PEP – ist eine Kennzahl, die den durchschnittlichen Jahresgewinn angibt, der auf jeden Equity Partner einer Kanzlei entfällt. Er wird berechnet, indem der Gesamtgewinn der Kanzlei durch die Anzahl der Equity Partner dividiert wird, und gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für die wirtschaftliche Stärke und Attraktivität einer Kanzlei.
In der Praxis
Der PEP ist die zentrale Größe in den jährlichen Rankings führender Fachpublikationen und wird von Kanzleien aktiv als Positionierungsinstrument genutzt – sowohl im Wettbewerb um Mandanten als auch im Wettbewerb um Talente. Ein hoher PEP signalisiert wirtschaftliche Stärke, Selektivität in der Partnerschaftsaufnahme und eine leistungsfähige Mandatsbasis.
Relevanz für Kandidaten
Für Kandidaten, die eine Partnerschaft anstreben, ist der PEP ein wichtiger, aber nicht allein aussagekräftiger Referenzwert: Er sagt nichts darüber aus, wie der Gewinn intern verteilt wird oder wie nachhaltig die Ertragslage der Kanzlei ist. Ergänzend sind Kennzahlen wie Umsatz pro Anwalt, Leverage-Ratio und Wachstumstrend zu berücksichtigen.
Verwendete Quellen
- The American Lawyer (www.law.com/americanlawyer) und The Lawyer (www.thelawyer.com) – jährliche Veröffentlichung der PEP-Rankings der größten internationalen Kanzleien.
