Ein „Rainmaker“ ist ein Anwalt – typischerweise auf Partnerebene –, der durch außergewöhnlich starke Mandantenbeziehungen und Akquisefähigkeiten kontinuierlich bedeutende Mandate für die Kanzlei generiert. Der Begriff stammt aus dem amerikanischen Englisch und beschreibt bildlich die Fähigkeit, Mandanten und damit Umsatz „vom Himmel zu holen“.
In der Praxis
Rainmaker sind in fast allen Kanzleimodellen besonders wertvolle Figuren – ihr Einfluss geht weit über ihre fachliche Qualität hinaus. Sie genießen intern erhebliches Gewicht bei Vergütungsentscheidungen und strategischen Weichenstellungen. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit von einzelnen Rainmakern ein strukturelles Risiko für Kanzleien: Verlässt ein Rainmaker das Haus, können erhebliche Teile des Mandantenportfolios mitgenommen werden.
