Was bedeutet das?
Der Non-Equity Partner – auch „Salaried Partner“ genannt – trägt den Titel eines Partners, ist wirtschaftlich jedoch nicht wie ein vollwertiger Equity Partner an der Kanzlei beteiligt. Er bezieht ein festes Gehalt oder eine garantierte Vergütung, ist nicht am Gewinn der Kanzlei beteiligt und trägt kein unternehmerisches Kapitalrisiko.
In der Praxis
Die Position ist in vielen Kanzleien eine bewusste Zwischenstufe auf dem Weg zur vollständigen Partnerschaft: Der Anwalt bekommt den Partnertitel und die damit verbundene externe Reputation, muss aber noch nicht das volle unternehmerische Commitment eines Equity Partners übernehmen. In anderen Häusern ist der Non-Equity-Partner-Track eine dauerhafte Alternative für sehr gute Anwälte ohne eigene Mandantenbasis.
Unterschied zu ähnlichen Begriffen
Für Kandidaten ist die Unterscheidung zwischen Equity und Non-Equity von erheblicher praktischer Bedeutung: Zwei Anwälte mit dem Titel „Partner“ können sich in ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen Stellung, ihrem Einfluss auf Kanzleientscheidungen und ihrer langfristigen Karriereperspektive fundamental unterscheiden. Ein erfahrener Legal Recruiter kann helfen, diese Strukturen bei einer konkreten Kanzlei transparent zu machen.
